
Einbauküche
Ein durchgehendes Raster verbindet Schrankvolumen, Geräteplätze und Vorbereitung entlang des gemessenen Wandverlaufs.
Mit eigenen Raumdaten starten →Zeile, Winkel oder Insel müssen zunächst mit Wandverlauf, Türbewegung und täglichen Handgriffen bestehen. Die Oberfläche folgt erst, wenn diese räumliche Rechnung aufgeht.

Ein durchgehendes Raster verbindet Schrankvolumen, Geräteplätze und Vorbereitung entlang des gemessenen Wandverlaufs.
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Vorsprünge und Nischen werden einzeln aufgenommen; erst danach stehen Blenden, Wangen und Plattenzuschnitte fest.
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Reduktion entsteht aus abgestimmten Fugen, Geräteachsen, Griffdetails und einer passenden Lichtführung.
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Warme Werkstoffe und profilierte Türen wirken ausgewogen, wenn Farbe und Gliederung dem Raum genug Ruhe lassen.
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Der zweite Schenkel erweitert die Vorbereitung; Eckzugriff und vorbeiführende Bewegung bleiben dabei messbare Kriterien.
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Eine zusätzliche Seite ist sinnvoll, wenn die freie Mitte auch bei geöffneten Schubladen benutzbar bleibt.
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Der Block bekommt eine konkrete Funktion; Sicherheitsabstände und technische Zuleitungen werden separat nachgewiesen.
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Passende Gerätebreiten, häufig erreichbare Vorräte und kollisionsfreie Türen geben knappen Quadratmetern Struktur.
Mit eigenen Raumdaten starten →Zeichnen Sie zuerst alles ein, was sich nicht aus einem Katalog verschieben lässt: Laibungen, Heizkörper, Schächte, Vorsprünge und die Bewegungsflächen der Zimmertüren. Anschließend kommen die geöffneten Zustände hinzu. Eine Kühlschranktür benötigt einen anderen Radius als ein Auszug; ein abgesenkter Geschirrspüler belegt zeitweise einen ganzen Korridor.
Jetzt wird der Alltag darübergelegt. Wo landen Einkäufe? Zwischen welchen Punkten werden Lebensmittel gewaschen, geschnitten und gegart? Wer räumt währenddessen Geschirr aus? Die Antworten zeigen, ob eine zusätzliche Ecke wirklich hilft oder nur Schrankmeter erzeugt. Ebenso kann eine einfache Zeile überzeugen, wenn gegenüber ausreichend freie Bewegung und eine separate Vorratslösung vorhanden sind.
In verbundenen Wohnräumen zählt außerdem, welche Seite dauerhaft sichtbar bleibt. Statt die aktive Arbeitszone automatisch zu präsentieren, kann eine geschlossene Schrankfront den Übergang beruhigen. In einem eigenen Küchenzimmer darf hingegen die funktionale Dichte stärker gewichtet werden. Ein Essplatz wird mit herausgezogenen Stühlen gezeichnet; eine Theke mit Knieraum und Durchgang dahinter.
Eine vollständig belegte Wand lässt wenig Spielraum für ein späteres Kühlgerät, andere Vorräte oder einen veränderten Sitzbedarf. Standardisierte Breiten, zugängliche Installationen und ein bewusst freier Abschnitt können den langfristigen Wert erhöhen. Reserve heißt dabei nicht verschenkte Fläche, sondern eine Entscheidung, die ohne Komplettumbau korrigierbar bleibt.
Für die erste digitale Runde genügen Fotos und Näherungsmaße, solange sie deutlich als vorläufig markiert sind. Die endgültige Variante braucht das bestätigte Aufmaß, konkrete Modelle und einen ausgeschriebenen Leistungsumfang. Notieren Sie je Raumkonzept, welchen Wunsch es besonders gut löst und welchen Nachteil es mitbringt. Dadurch bleibt der Vergleich auch nach mehreren Gesprächen nachvollziehbar.